
Sie erinnern sich: Am 28. April 1998 explodierte Spieler- und Trainerlegende Giovanni Trapattoni nach einer 1:4-Niederlage von Bayern München gegen Schalke 04 in einer historischen Pressekonferenz. Den Link zu diesem Video finden Sie am Ende des Beitrags) Angesichts der Unglaublichkeiten, die der Österreicher heutzutage über sich ergehen lassen muss, stimme ich in seinen Wut-Sager
„Ich habe fertig! (…..es ist genug!)
mit ganzem Herzen ein.
Es kracht rundum
In der Obersteiermark werden hunderte Arbeiter gekündigt. Jeden Tag gehen zahllose Firmen in Konkurs. Das Budgetdefizit kratzt an der 5-Prozentmarke, die Inflation rangiert im EU-Raum an achter Stelle. Die Wirtschaft kracht an allen Ecken und Enden, eine Besserung ist nicht in Sicht- im Gegenteil: Die Wachstumsprognosen werden nach unten korrigiert.

Was aber hört man von unseren Obrigkeiten? Der für die Pleite seinerzeit verantwortliche Finanzminister hat sich rechtzeitig nach Brüssel abgesetzt. Die Außenministerin, „Golda“ Beate, fliegt kreuz und quer über den Globus . Sie posiert. grinsend und fidel, im goldglitzernden Kostüm mit den Pharaonen und verstreut streut Entwicklungsgelder in alle Weltgegenden. Sachlich nutzbare Resultate gibt es keine.

Der Chef der Wirtschaftskammer, allgegenwärtig, wenn es gilt, gegen die Anpassung von Löhnen und Gehältern warnend den wohlgepflegten Finger emporzustrecken, kassierte astronomische Spitzengehälter. Seine Statthalter in den Bundesländern erhoben sich empört gegen ihn, den Zerstörer des Rufes der Standesvertretung- dabei erhöhten sie ihre eigenen Bezüge parallel zur Impertinenz ihres Ex-Vor- Sitzenden (sic!) um bis zu 60 Prozent. Währenddessen bangen in die Obersteiermark 400 Familien um die nackte Existenz.
Wirklichkeitsfremde Sermone

Der Herr Bundespräsident schwärmt uns in immer wiederholten Predigten vor, wie heilsam denn unser Beitritt zur europäischen Union im Jahre 1995 bisher gewesen sei. Er verschweigt dabei aber geflissentlich, dass kein einziges der damaligen Versprechen eingehalten wurde- weder die Stabilität der Währung, noch der Schutz der Außengrenzen samt dem Verbot von Kapitaltransfer in Pleitestaaten. Unter den Teppich gekehrt wird auch, dass die alljährlich auftauchenden hochfliegenden Pläne der rastlosen Präsidentin in Brüssel: „Green Deal“, „Rearm Europe“, Milliardenspenden an die Ukraine etc.- nutzlos im Sumpf gigantischer, teils vertragswidrig vergemeinschafteter Schulden versinken. (Alle EU- Staaten: 19,7 Billionen Euro, vergemeinschaftete Lasten: weitere 544 Milliarden Euro).
Pleiten, Pannen, Fehlentscheidungen

Wir leiden unter den konfusen Tiraden und dem Volksschul-Englisch eines Vizekanzlers, der in seiner bisherigen Laufbahn keinerlei Ausbildung, geschweige denn Erfolge, nachweisen kann und sich derzeit mit den Ansichten des neu gewählten kommunistischen muslimischen New Yorker Bürgermeisters brüstet. Der Wiener Bürgermeister wiederum rühmt sich, das prognostizierte gigantische Defizit 2025 ein wenig zu unterschreiten – es wird „nur“ rund 3,2 Milliarden Euro betragen. Das sind pro Kopf satte 1.578 Euro. (Die Wiener Schulden betragen ohnehin schon 14,89 Milliarden Euro- 7.341 €/Kopf.)

Die enormen Ausgaben der jählings dahingeschiedenen schwarz-grünen Regierung zur Besserung des Klimas haben in der unbeirrt linear weitersteigenden CO2- Konzentration in der Atmosphäre nicht die geringste Spur hinterlassen. Die zig- Milliarden-Unterstützung der Ukraine führte lediglich dazu, dass die Russen ihre Anstrengungen vervielfachten und die ukrainische Armee, nach zahllosen weiteren zu beklagenden Todesopfern, nun einem Zusammenbruch nahe ist. Die Kiewer Profiteure, wie der Verteidigungsminister Rustem Umerov (im Bild rechts, mit seinem Chef) beginnen sich mit ihren beiseite geschafften Milliarden abzusetzen.
Die Sanktionierung Russlands und der erzwungene Wechsels zu US- und Nahost- Flüssiggas haben die Energiekosten in astronomische Höhen getrieben und dazu geführt, dass die europäische Industrie international nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Schamlose Erpressungen

Am Gipfel der Zumutungen rangieren die Schutzgeld- Erpressungen des US-Präsidenten, der NATO, von Wolodymyr Selenski und den nach Aufträgen und Profit gierenden Rüstungskonzernen. Diesen, an MAFIA- Methoden erinnernden Unverschämtheiten und der hasenherzigen Behandlung durch unsere Presse habe ich eine bald erscheinende weitere Betrachtung gewidmet.
Ein Volk von irregeleiteten Schafen
Was aber tut das Volk, was veranlasse ich, was machen Sie? Wir glattgeschorenen Schafe lassen diese Ungeheuerlichkeiten einer Obrigkeit, die sich völlig vom Boden der Realitäten gelöst hat, ungehindert weiter geschehen. In beispielloser Arroganz, Abgehobenheit und Anmaßung erfrecht sich eine überhebliche und nichtsnutzige Schicht von Politikern, Funktionären und Bürokraten, die Schwächen und Lücken der Demokratie auszunützen, um ihre persönlichen Vorteile und jene ihrer Cliquen schamlos auszubauen.
Was, um nochmals Giovanni Trappatoni (LINK anklicken) zu zitieren…..
„…..was erlauben (sich diese) Leute??“
Und- wie lange werden wir und die darniederliegende Demokratie das noch aushalten?

3 Antworten
Ja, seit Wochen der schaumgebremsten Kommentare, endlich wieder ein treffend und richtiger Beitrag. Wo bleiben wirklich die mehr als überfälligen Wortmeldungen unseres HBP. Oder hat es ihm wegen der peinlichen Ereignisse plötzlich die Stimme verschlagen? Ja, unser HBP als EU-höriger Idealist, der die Realität nicht sehen will, scheint ins Grübeln kommen zu sein. Ja, er war mitverantwortlich an der Konstruktion diese aufgeblähten, ahnungslosen, unfähigen Regierung der Verlierer. Viele Menschen in Österreich haben längst erkannt, dass diese Regierung am Ende ist, nur keiner möchte es offen aussprechen. Dazu fehlt genauso der Mut, wie er zur Sanierung der Budgetsituation erforderlich wäre. Denn ja, wir haben die höchsten Steuern in der EU und daher hohe Einnahmen, aber ein noch größeres Problem mit den exorbitant hohen Ausgaben. Nur das Ausgaben-Problem will „Niemand“ wirklich anpacken. Wir sind Weltmeister bei den Förderungen und Sozialleistungen. Alleine bei der Reduzierung der Parteienfinanzierung um 80 % würde es alle Parteien treffen. Österreich hat unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl, die weltweit höchste Parteienfinanzierung. Eine Vielzahl an Massnahmen zur Reduzierung unsinniger Förderungen, Steuern und Maßnahmen könnte das Budget in etwa 10 Jahren sanieren. Jeder weis es, aber Keiner will es hören. So wie jetzt kann die Wirtschaft und Industrie die Wettbewerbsfähigkeit nicht wieder erlangen. Ein radikaler Umdenkprozess ist erforderlich, nur mit dieser EU ist das nicht möglich. Wenn wir uns nicht wirksam auflehnen zeigen wir, dass wir lieber mit untergehen, als Österreich vor dem Untergang retten zu wollen. Arbeitsplätze werden weiter verloren gehen und das Leiden der Menschen wird weiter steigen. Dafür bedarf es vieler Veränderungen, doch dafür fehlt ganz einfach der Mut. Exakt das spiegelt diese Regierung der Verlierer mehr als deutlich.
Ich glaube, dass wir, „die glattgeschorenen Schafe“, mehrere Gründe dafür haben, uns willig irreleiten zu lassen: 1. Angst, gegen den Strom zu schwimmen 2. Hoffnung, dass es doch einmal besser wird 3. Zufriedenheit, dass wir immer noch mit „Brot und Spielen“ versorgt werden, je weniger wir murren und arbeiten, desto besser! 4. Mentalität, lieber schlecht versorgt zu werden, als selbst für seinen Unterhalt zu sorgen (besser, als geschorenes Schaf von einem ahnungslosen Hirten auf eine karge Wiese geführt zu werden, als selbst eine Weidefläche zu suchen) 5. Sinnlosigkeit des Protests (in einer auf dem Kopf stehenden Welt ist es vorteilhafter, sich auch auf den Kopf zu stellen, so, wie man auf einer Autobahn Probleme bekommt, wenn man sich nicht an die eingespielte Durchschnittgsgeschwindigkeit der übrigen Verkehrsteilnehmer hält. Man darf nicht glauben, dass wir so dumm sind, wie unsere Lenker meinen, aber sicher so feig! – womit sie erfolgreich rechnen.
Leider gibt es kaum noch massenfähige, anonyme Austauschplattformen, in denen die Bürger dieses Landes ihre Meinung abgleichen können. Eine der letzten Möglichkeiten für mich waren die lustigerweise trotz Zensur völlig konträren Kommentarbereiche zu den Nachrichten der Kronen Zeitung, also den Artikeln, nach denen wir uns hätten richten sollten 😉
Das Medium Krone hat darauf offenbar reagiert, hier meine Beurteilung der nun geänderten Kommentarfunktion der Kronen Zeitung
Chief Executiv Summary:
Die neuen Funktionen sind fehlerhaft, unergonomisch, uneinheitlich, intransparent, irreführend. Die Darstellung erscheint manipulativ. Die Moderation ist unausgegoren, auch die Moderations-KI verändert das tatsächliche Meinungsbild in unzulässiger Weise, sofern sich die Krone als unabhängiges Medium versteht.
Detaillierte Analyse:
Mit der für alle Nutzer überraschend veränderten Funktion hat sich die Krone einen Bärendienst erwiesen. Im Folgenden seien im Detail nur die gröbsten Missstände zu den wichtigsten Themen angeführt:
Vorgangsweise der Umstellung
– Sämtliche Fortschritte und Kommentare langjähriger Nutzer wurden wortwörtlich kommentarlos auf Null gestellt.
– Das bisherige Nutzungsverhalten der user oder deren Meinung und allfällige Verbesserungswünsche wurden nicht abgefragt oder in deren Sinn berücksichtigt
– Die neue Funktion wurde nicht ausreichend getestet in Betrieb genommen
Darstellung und Sortierung
– Die direkte Anzeige in der Sektion Kommentare ist nicht chronologisch. Die Art der Auswahl der angezeigten Kommentare ist intransparent und erregt den Verdacht der Meinungs-Manipulation
– Die Anzeige der Kommentartexte ist unvollständig, unergonomisch und benötigt 2(!) weitere Schritte bis zur vollständigen Darstellung („Mehr lesen->“, dann „Weiterlesen“ im extra eingeblendeten Kommentarfenster)
– Auch ein Klick auf Antwort schreiben öffnet nur diesen Kommentar im eigenen Fenster, zwar zuerst angeführt, aber wieder ohne vollständige Textdarstellung und ohne geöffnetes Eingabefeld. Dies betrifft alle Icons bei den Artikel-Kommentaren (Stift, Pfeil, Punkte), es gibt keinen funktionalen Unterschied bei diesen Icons.
– Die Standard-Reihung der Kommentare im Kommentarfenster ist wiederum nach „Relevanz“ und nicht chronologisch. Da auch hier keine Information vorliegt, wie „Relevanz“ berechnet wird bzw. wer das festlegt, erregt auch dies den Verdacht der Meinungs-Manipulation
– Es gibt keine Reihung anhand der User-Likes mehr. Was Krone-Leser gut finden, dürfen Krone-Leser nicht mehr wissen? Dies erregt den Verdacht der Meinungs-Manipiulation
Eingabe und Editor
– Die Eingabe von Kommentaren wurde wochenlang immer wieder unterbrochen durch einen Reset des Kommentarfensters, die Texte mussten neu geschrieben werden. Die unfertigen, verschwundenen Kommentare wurden später an anderer Stelle zufällig wieder eingestellt und führten zu unpassenden, unfertigen Veröffentlichungen (Dieser Fehler wurde zwar mittlerweile behoben, hätte aber jedem Tester vor Inbetriebnahme auffallen müssen)
– Die Eingabe auf iPhones funktioniert nach wie vor nicht richtig. Bei Speech-to-Text werden ganze Satzteile verschluckt. Beim Editieren von Text (z b Backspace) wird das nur im Eingabefenster der Krone durchgeführt, nicht im Editor des Betriebssystem gemacht- was zu kuriosen Wortkorrekturen des Editors führt (Android ungetestet)
– Will man seine eigenen Kommentare durchsehen (was der häufigste Grund für Profileinsicht ist), muss im Profil zuerst von Debattenbeiträgen (uninteressant) auf den dritten Eintrag Artikelkommentare umgeschaltet werden. Dies ist zudem am Handy hinderlich, da dort die weiteren Einträge zuerst gar nicht sichtbar sind und erst mit > eingeblendet werden müssen
Veröffentlichung von Kommentaren
– Abgesendete Kommentare werden nicht sofort veröffentlich. Sie werden aber für den User selbst sofort so angezeigt, als wären sie das. Ob ein Kommentar noch in Prüfung ist oder gar abgelehnt („moderiert“) ist, sieht man nicht. Das ist intransparent und erregt den Verdacht der Irreführung der User.
– Die einzige Kontrolle, die ich dazu gefunden habe, ist das wiederholte Aufrufen des Artikels über den eigenen Kommentar im Profil, wobei die Info dass „geprüft“ oder „moderiert“ wurde nur im Mobiltelefon aufscheint.
– „moderiert“ bedeutet in dem Kontext abgelehnt bzw. zensiert. Es gibt keine Möglichkeit, das direkt zu beeinspruchen, was wiederum den Verdacht auf Meinungs-Manipulation erweckt.
– Die „Moderierung“ erfolgt zumeist durch KI-Funktionen der Utopia Redaktions KI. Hier wird nicht viel Federlesens gemacht, selbst aus dem Artikel genommene Zitate und Reizwörter, die der KI nicht „politisch korrekt“ oder zu kritisch erscheinen, führen wortwörtlich zur kommentarlosen Entfernung. Dies erweckt den Verdacht auf Meinungs-Manipulation, und das auch noch durch eine KI, an der ein linker Göbbels seine Freude gehabt hätte.
Fazit
Was wir hier sehen, ist eine Alibi-Kommentarfunktion. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Lebensdauer dieses Software-Produktes gering ist und die verärgerte Abkehr vieler Leser von dem Online-Medium spätestens über die Reaktion der Werbetreibenden zu einem Umdenken bei Krone führt.
Euer Cato the Elder