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Die militärische Macht der USA ist noch intakt. Das Vertrauen und die Gefolgschaft der Weltgemeinschaft aber schwinden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das auch auf die wirtschaftliche Stärke der USA auswirkt: Dann schrumpft auch die sündteure militärische Präsenz.
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Die Brände in vielen europäischen Städten haben Eines ins Bewusstsein gebracht: Das zentrale Problem Europas besteht nicht im Mangel an Waffen oder Abwehrsystemen, sondern in der wachsenden Kluft zwischen den schmerzhaften Folgen der verfehlten Strategien seiner Regierungen und der schwindenden Bereitschaft der Bevölkerung, deren Kosten und Risiken zu tragen.
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Wie lange noch kann Europa weitreichende Zusagen machen, wenn Finanzierung, militärische Fähigkeiten und politische Geschlossenheit diesen Zusagen nicht mehr folgen können? Die gewaltsamen Proteste in Frankreich, Belgien, Italien und Albanien könnten ein Vorgeschmack darauf sein, was erzwungene materielle Einschränkungen bei rabiaten Zeitgenossen auslösen können.
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Die EU-Budgetsünder waren es bis dato gewohnt, diskret in Brüssel anzuklopfen, wenn ihnen die finanzielle Luft ausging. Sie warfen, bildlich gesprochen, zehn Cent ein, um ein Lied für einen Euro geschenkt zu bekommen. Es scheint derzeit freilich so, als ob der alte Wurlitzer nun zu streiken beginne und anstatt melodiöser Klänge nur mehr ein misstönendes Kreischen und Knirschen hören ließe.
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Eine gemeinsame europäische Antwort auf Trumps Forderung nach Selenskyjs Ablösung erfolgte bislang nicht. Wie werden sich die bankrotten Kriegshelden in Brüssel, Berlin, Paris und London in dieser Doppelmühle abstrampeln?
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Die Doppelmühle der Regierung ist erbarmungswürdig: Je länger sie vor Neuwahlen zurückschreckt, desto größer wird der Vorsprung der FPÖ. Auch mit noch so mutigen Entscheidungen wird man das murrende Volk nicht mehr gewinnen können; dazu ist die Enttäuschung schon zu mächtig angewachsen.
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Eine Partei in der Krise, die nicht die Kraft aufbringt, eine klare Entscheidung zu treffen, die Anwärter auf die Führung gegeneinander antreten zu lassen und sich eindeutig für den einen oder die andere zu entscheiden, verlängert ihre Agonie. Die Lage wird kafkaesk.
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Warum Koalitionen sich selbst blockieren – und wie Regieren wieder gelingen könnte.
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