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Wenn wir alle- nicht nur unsere vielzitierten Politiker- etwas mehr darauf achten würden, ein bisschen behutsamer im Reden, ein wenig klarer im Argumentieren, eine Spur aufrichtiger im Umgang mit Andersdenkenden und viel viel weniger eitel in der Auseinandersetzung mit fremden Ideen zu sein- viel mehr Eleganz wäre dann in und rund um uns.
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Alle können zur Besserung beitragen, wie hier geschildert wird. Weder auf den großen Führer noch auf die weise Maschine oder den rettenden Schwarzen Schwan sollte man warten. Die Hoffnung liegt in einer resilienten Gesellschaft, die günstige Wendungen zu nutzen versteht und ungünstige überstehen kann, ohne ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit und ihren Verstand preiszugeben. Allein damit zu rechnen, sichert schon die Hälfte der Kraft zur Erneuerung.
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Die folgende Bestandsaufnahme hat es, darin wird mir die geneigte Leserschaft zustimmen, wahrlich in sich. Das weitaus Schwierigere steht aber noch bevor: Auswege, Hoffnung auf Besserung und mögliche glückliche Wendungen durch unerwartete Schwarze Schwäne herauszufinden. Es gilt, die Gründe für die Perversion und das monströse Wachstum von zerstörerischen Instinkten und negativen Verhaltensweisen zu identifizieren. Das ist die Aufgabe für weitere Betrachtungen.
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Im Jahr 2040 wird Österreich, wenn all die veröffentlichen Berechnungen stimmen, klimaneutral sein. Bis dahin wird die Kohlendioxid-Konzentration hierzulande ungehindert weiter bis auf etwa 470 ppm angestiegen sein und wir mindestens weitere 150 Milliarden den bisher versenkten Geldern nachgeschickt haben.
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Viele Menschen haben heutzutage Angst vor der Zukunft, dem Umlernen, dem Arbeitsplatzverlust. Der Grund dafür liegt nicht zuletzt darin, dass man uns von Kindesbeinen an umsorgt und alle realen Existenzrisken erspart hat. Nun geht Angst um. Wir können aber viel, viel mehr bewältigen, als wir uns jetzt, zaghaft, zutrauen. Wir wissen es nur nicht. Man gab uns zu wenig Gelegenheit, unseren Mut zu trainieren.
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Die geistige Kraft einer Gesellschaft ist offensichtlich umgekehrt proportional dem vorherrschenden Grad an Bequemlichkeit, Sicherheit und mangelnder Herausforderung. Das ewige Auf und Ab, das Wechselspiel von Kraft und Gegenkraft ist das Grundgesetz jeder Entwicklung: Wo kein Widerstand existiert, verkümmert die Kraft; wo keine Herausforderung besteht, schwindet die Fähigkeit zur Anpassung. Kraft, Geistesgegenwart, Ambition und Erfolg wächst in der produktiven Spannung gegensätzlicher Kräfte.
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Zu den Wurzeln der Invasion von Ceuta ein Kommentar aus dem Jahr 2022: "Angesichts kläglich durcheinanderwuselnder Wichtigtuer an den Hebeln der Macht ist zu erwarten, dass die Invasion aus Asien und Afrika unverändert andauert. Unsere Nachkommen werden dann auf einem in zahllose widerstreitende Ethnien und Religionen gespaltenen, verarmenden Kontinent wehmütig eines entschwundenen, kraftvollen Europas gedenken. Vielleicht erinnert man sich doch noch rechtzeitig einer alten Weisheit? Für die Anliegen eines Staates und seiner Bürger, die ihr Schicksal selbst bestimmen wollen, gilt die Devise der erfolgreichen Schweizer: „Der Starke ist am mächtigsten allein.“ (Friedrich Schiller, Wilhelm Tell"
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„Die Torheit der Regierenden“ nannte Barabara Tuchman ihr berühmtes Werk. Wörtlich übersetzt bedeutet der Originaltitel (The March of Folly) etwa soviel wie „Der Marsch der Torheit“. Dieser schaurige Marsch wird uns von einer schnell wachsenden Kamarilla von Toren derzeit weltweit geblasen. Was schon die alten Römer wussten und in schöner Hexameterform ausdrückten: „Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem!“ (Was immer du tust- mache es klug, und bedenke das Ende!) -geriet in Vergessenheit. Ringsum werden die Säulen der Narrheit errichtet und umtanzt, wie einst am Fuße des Berges Sinai das Goldene Kalb. Oben empfing Moses die Gesetzestafeln: Genützt haben sie nicht besonders viel.
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