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Das Treffen zwischen Xi und Trump brachte den Beginn einer vorsichtigen Entspannung, aber keine echte Lösung der US-chinesischen Rivalität. Es wurde überschattet durch verdeckte Drohungen: Xi Jinping warnte die USA davor, Taiwan stärker zu unterstützen. Währenddessen hat Europa das Nachsehen: US- Firmen stürmen den chinesischen Markt, während die EU im moralisierenden Schmollwinkel dem wirtschaftlichen Hungertod entgegengeht. Der Kontinent, der sich selbstverliebt als moralisches, energie- und sozialpolitisches Vorbild für andere sieht, fällt in Wahrheit immer weiter zurück.
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Die Menschen in Europa sind angesichts von Selbstüberschätzung, Geschichtsvergessenheit, Torheit und auch Infamie ihrer sogenannten Führer wieder einmal alle in Gottes (oder des Teufels) Hand. Das aggressive Geschehen wird zum Selbstläufer. Die Auseinandersetzungen rund um den Iran zeigen, wie unberechenbar sich ein mit Hurra begonnener Krieg entwickelt und welche unabsehbaren Folgen er nach sich ziehen kann.
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Die Wirtschaftskraft eines Staates ist die Voraussetzung für den Lebensstandard seiner Bevölkerung, die Möglichkeiten, sich zu wehren, das Renommee in der Völkergemeinschaft. Nur eine angemessene Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt sichert all die erwähnten Fähigkeiten. Die Ausstattung der Gesellschaft mit einer ihrer Größe angemessenen Muskulatur (Produktivkraft) und dem Willen, diese auch wirksam einzusetzen, ist dafür die wichtigste Voraussetzung.
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Nur abgebrühte Erdenbürger, die sich im Laufe ihres Lebens notgedrungen mehrfach häuten mussten wie eine Ringelnatter, werden gegen den rasenden Wechsel der Dinge immun. Sie bleiben, als neutrale Beobachter, dem Tohuwabohu, der babylonischen Sprachverwirrung und den übergeschnappten Ideen kritikloser Zukunftsverliebter fern. Der Preis dafür ist das Geworfen-Sein in ein Umfeld, welches diese Wenigen oft als befremdlich, ja bedrohlich wahrnimmt: Nichts ist bekanntlich kostenlos auf dieser schnöden Welt.
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Die aktuellen Erkenntnisse rund um das morsche, unappetitliche und am Rande des öffentlichen Auftrags vorbeischrammende Führungsgremium des ORF schreien nach einer schonungslosen Durchleuchtung. Die marktschreierische Berichterstattung des Boulevards wiederum hat der Medienwelt enorm geschadet.
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Viele Zeitgenossen halten die tägliche Nachrichtenflut nicht mehr aus und nehmen sich vor, es dem Vogel Strauß gleichzutun. Dennoch finden sie sich allabendlich vor dem Fernseher ein. Was tun? Mehr Gelassenheit ist gefragt. Die Welt wird nicht untergehen, nur weil übernervös pausenlos über zahllose Katastrophen berichtet wird: Es gab sie immer schon.
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„Wir, die Guten, gegen alles Böse!“ Das ist der Kern typischer Aussagen Trumps und seiner Minister, eine übersteigerte Form von Ronald Reagens Devise von der „Achse des Bösen“. Viele Botschaften und Aktionen der US-Regierung zeigen steinzeitliche Muster. Die Sprechweise des US-Präsidenten wird immer aggressiver, drastischer und ordinärer.
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Will Europa Würde und Ansehen auf der Welt nicht vollends einbüßen, wird man dem Treiben der USA entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen haben. Von energischen Reaktionen in der UNO über gemeinsame Erklärungen mit den BRICS- Staaten hin zu offenen Verhandlungen mit Russland über die Lieferung billiger Energie reicht der Bogen der zu ergreifenden Maßnahmen. Insbesondere eine vorsichtige Annäherung an die Verfemten in Moskau würde den Größenwahnsinnigen in Washington zeigen, wo der Bartl den Most holen könnte
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