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Ein verrückter US- Präsident, 60 Billionen Dollar Schulden in Summe USA+EU, Krieg als Wirtschaftsmotor und Selbstzweck mit Kollateralschäden- was steht uns noch alles bevor?
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Nach Sachsen-Anhalt: Es ist zu hoffen, dass die aufgescheuchten EU-Bürger zwischen Verführern und anständigen, bemühten und sachkundigen Politikern zu unterscheiden wissen. Ebenso ist zu hoffen, dass die etablierten Parteien endlich begreifen: Nicht die Wähler müssen ausgetauscht, belehrt oder zum Schweigen gebracht werden - die Politik muss sich ändern! Andernfalls könnte die Flammenschrift, die heute an der Wand erscheint, schon bald auch für sie gelten: Gewogen – und zu leicht befunden.
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Sachsen-Anhalt hat gewählt, Deutschland verharrt in Schockstarre. Die Nagelprobe, mit Bebenwellen quer durch Europa, wird bald folgen. Nach Regierungsverhandlungen ungewissen Ausganges wird sich erweisen, ob man es in Magdeburg mit einem lokalen Strohfeuer oder einem fortschreitenden Flächenbrand zu tun hat.
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Die inoffizielle Verfassung der EU beschreibt ein System, in welchem all die Schritte, die das Alpbacher "Manifesto" definiert, an der einen oder anderen Stelle eines Netzes aus Selbsthemmungen stecken bleiben wird. Bis dieser Gordische Knoten nicht durch ein massives Ereignis, jenseits der Macht Brüssels und der Mitgliedsstaaten, durchschlagen wird, werden auch noch so lautstarke Manifeste ungehört verhallen.
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Ich glaube weder den Argumenten der deutschen Bundesregierung und der fast einstimmigen westlichen Presse, noch den wütenden Dementis der Russen. Beide Kontrahenten haben vielfach bewiesen, dass sie kein Mittel scheuen, um ihrem jeweiligen Gegner mit perfiden, hybriden Methoden zu schaden und seine Positionen zu unterminieren. Die Zahler sind wir alle.
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Wer die Infrastruktur der Zukunft kontrolliert, gewinnt Macht über Kommunikation, Wirtschaft und Politik. Deshalb darf er nicht zugleich unkontrolliert die Regeln bestimmen, nach denen diese Infrastruktur genutzt wird. Die Geschichte zeigt, wohin ungebändigte Macht führen kann: zu Abhängigkeit, Herrschaft und schließlich zu gewaltsamen Konflikten.
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Wenn wir alle- nicht nur unsere vielzitierten Politiker- etwas mehr darauf achten würden, ein bisschen behutsamer im Reden, ein wenig klarer im Argumentieren, eine Spur aufrichtiger im Umgang mit Andersdenkenden und viel viel weniger eitel in der Auseinandersetzung mit fremden Ideen zu sein- viel mehr Eleganz wäre dann in und rund um uns.
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Alle können zur Besserung beitragen, wie hier geschildert wird. Weder auf den großen Führer noch auf die weise Maschine oder den rettenden Schwarzen Schwan sollte man warten. Die Hoffnung liegt in einer resilienten Gesellschaft, die günstige Wendungen zu nutzen versteht und ungünstige überstehen kann, ohne ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit und ihren Verstand preiszugeben. Allein damit zu rechnen, sichert schon die Hälfte der Kraft zur Erneuerung.
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