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Werden wir uns bald im UN-Sicherheitsrat den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass man sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in den Rat gemogelt hat und unsere Neutralität von der Bundesregierung zunehmend in Zweifel gezogen wird? Auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen wird man der Frau Außenministerin jedenfalls nicht abnehmen.
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Es gibt viele, die in Bezug auf ihre Anschauungen heimatlos wurden. Diese meine Schwestern und Brüder im Geiste bilden die Leserschaft, für die es wert ist, sich anzustrengen. Mit jenen nachzudenken- das interessiert mich. Nicht die Reichweite, die Zahl der Klicks zählt; nicht die Quantität, sondern die geistige und ideelle Elite ist mein Ziel.
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Die höchst einseitigen Berichte über die Kriegsgefahr in Europa und den Ukraine-Konflikt verstärken im Beobachter das Gefühl, er werde manipuliert, einseitig oder falsch informiert und von Mächten missbraucht, deren Motive im Verborgenen bleiben. Immer mehr Menschen unterliegen diesem Phänomen. Es zerfrisst den sozialen Zusammenhalt und stellt eine akute Gefahr für die Demokratie dar.
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Oh Wunder: Der Europarat will die 70 Jahre alten Regeln der Menschenrechtskonvention den neuen Verhältnissen anpassen. Mein momentan  etwas lädiertes rechtes Auge hindert mich derzeit an umfänglichem Recherchieren und längerem Tippen. Ich zitiere daher ersatzweise einen acht Jahre (!) alten Beitrag. Er deckt das ganze Spektrum nach wie vor bestens.
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Das Treffen zwischen Xi und Trump brachte den Beginn einer vorsichtigen Entspannung, aber keine echte Lösung der US-chinesischen Rivalität. Es wurde überschattet durch verdeckte Drohungen: Xi Jinping warnte die USA davor, Taiwan stärker zu unterstützen. Währenddessen hat Europa das Nachsehen: US- Firmen stürmen den chinesischen Markt, während die EU im moralisierenden Schmollwinkel dem wirtschaftlichen Hungertod entgegengeht. Der Kontinent, der sich selbstverliebt als moralisches, energie- und sozialpolitisches Vorbild für andere sieht, fällt in Wahrheit immer weiter zurück.
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Die Menschen in Europa sind angesichts von Selbstüberschätzung, Geschichtsvergessenheit, Torheit und auch Infamie ihrer sogenannten Führer wieder einmal alle in Gottes (oder des Teufels) Hand. Das aggressive Geschehen wird zum Selbstläufer. Die Auseinandersetzungen rund um den Iran zeigen, wie unberechenbar sich ein mit Hurra begonnener Krieg entwickelt und welche unabsehbaren Folgen er nach sich ziehen kann.
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Die Wirtschaftskraft eines Staates ist die Voraussetzung für den Lebensstandard seiner Bevölkerung, die Möglichkeiten, sich zu wehren, das Renommee in der Völkergemeinschaft. Nur eine angemessene Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt sichert all die erwähnten Fähigkeiten. Die Ausstattung der Gesellschaft mit einer ihrer Größe angemessenen Muskulatur (Produktivkraft) und dem Willen, diese auch wirksam einzusetzen, ist dafür die wichtigste Voraussetzung.
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Nur abgebrühte Erdenbürger, die sich im Laufe ihres Lebens notgedrungen mehrfach häuten mussten wie eine Ringelnatter, werden gegen den rasenden Wechsel der Dinge immun. Sie bleiben, als neutrale Beobachter, dem Tohuwabohu, der babylonischen Sprachverwirrung und den übergeschnappten Ideen kritikloser Zukunftsverliebter fern. Der Preis dafür ist das Geworfen-Sein in ein Umfeld, welches diese Wenigen oft als befremdlich, ja bedrohlich wahrnimmt: Nichts ist bekanntlich kostenlos auf dieser schnöden Welt.
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