Doppelt abgebrannt

Die Brände in vielen europäischen Städten haben Eines ins Bewusstsein gebracht: Das zentrale Problem Europas besteht nicht im Mangel an Waffen oder Abwehrsystemen, sondern in der wachsenden Kluft zwischen den schmerzhaften Folgen der verfehlten Strategien seiner Regierungen und der schwindenden Bereitschaft der Bevölkerung, deren Kosten und Risiken zu tragen.
Brüssel: Die Mäuse brüllen leiser

Wie lange noch kann Europa weitreichende Zusagen machen, wenn Finanzierung, militärische Fähigkeiten und politische Geschlossenheit diesen Zusagen nicht mehr folgen können? Die gewaltsamen Proteste in Frankreich, Belgien, Italien und Albanien könnten ein Vorgeschmack darauf sein, was erzwungene materielle Einschränkungen bei rabiaten Zeitgenossen auslösen können.
Europas Schulden: Der Brüsseler Wurlitzer streikt

Die EU-Budgetsünder waren es bis dato gewohnt, diskret in Brüssel anzuklopfen, wenn ihnen die finanzielle Luft ausging. Sie warfen, bildlich gesprochen, zehn Cent ein, um ein Lied für einen Euro geschenkt zu bekommen. Es scheint derzeit freilich so, als ob der alte Wurlitzer nun zu streiken beginne und anstatt melodiöser Klänge nur mehr ein misstönendes Kreischen und Knirschen hören ließe.
Vom Kuschelkurs zum Bannfluch

Eine gemeinsame europäische Antwort auf Trumps Forderung nach Selenskyjs Ablösung erfolgte bislang nicht. Wie werden sich die bankrotten Kriegshelden in Brüssel, Berlin, Paris und London in dieser Doppelmühle abstrampeln?
Koalition: Die linke Säule zerbröselt

Die Doppelmühle der Regierung ist erbarmungswürdig: Je länger sie vor Neuwahlen zurückschreckt, desto größer wird der Vorsprung der FPÖ. Auch mit noch so mutigen Entscheidungen wird man das murrende Volk nicht mehr gewinnen können; dazu ist die Enttäuschung schon zu mächtig angewachsen.
SPÖ: Franz Kafka lässt grüssen

Eine Partei in der Krise, die nicht die Kraft aufbringt, eine klare Entscheidung zu treffen, die Anwärter auf die Führung gegeneinander antreten zu lassen und sich eindeutig für den einen oder die andere zu entscheiden, verlängert ihre Agonie. Die Lage wird kafkaesk.
Die gefesselte Demokratie

Warum Koalitionen sich selbst blockieren – und wie Regieren wieder gelingen könnte.
Andreas Bablers Schwanengesang?

Nach Christian Kern warf nun Gerhard Zeiler dem glücklosen Vizekanzler den Fehdehandschuh in den Ring. Was kann er, das Andreas Babler nicht schafft? Werden ihm die Parteigenossen das auch abnehmen? Ein Überblick.
Merz: Der Preis der Arroganz

Die CDU wäre mit der alten Weisheit: „Wenn dein Pferd tot ist, steig ab!“ gut beraten gewesen . Zum allgemeinen Erstaunen trat der unglückselige Kanzler aber nicht zurück, sondern versprach mit dem Mute der Verzweiflung seinen bisherigen Einsatz unverändert zu verdoppeln.
Die Pleitekrieger – Europas Krieg auf Pump

Europa, an der Spitze der aufgeblasene deutsche Kanzler, führt Krieg mit leeren Taschen. Friedrich Merz, vom Tiger zum Bettvorleger herabgesunken, bekam für diese Rolle gestern die Rechnung von den Bürgern Mecklenburg-Vorpommerns und Berlins. Seine Kollegen freilich- ob in Brüssel, Paris, London oder Wien, torkeln weiter rat- und tatenlos ihrem unheilschwangeren politischen Untergang entgegen.
